20.12.2018

Weniger Müll an Weihnachten: Kampfansage an die Verschwendung

Um die Weihnachtszeit produzieren wir alle 30 % mehr Müll als zu jeder anderen Jahreszeit. Mit ein paar Kniffen, die wir Ihnen in diesem Blogbeitrag verraten, wird der Abfall weniger und die Freude grösser.

Weihnachtsgeschenke: Achtung Müllalarm

Weihnachtsgeschenke: Achtung Müllalarm

Ah, Weihnachten.

Zeit der Freude, der Familie, der Liebe und – mehr Müll. Muss gar nicht sein. So einfach geht's:  

1.   Verwenden Sie Solarleuchten für den Winter 

Verwandeln Sie Ihr Zuhause in ein zauberhaftes Weihnachtswunderland – ohne Stromverbrauch. Solarbetriebene Weihnachtslichter für den Winter eignen sich perfekt, um das Weihnachtsfeeling ohne riesige Stromrechnung anzukurbeln. Zudem pumpen Sie keine Treibhausgasemissionen. 

2.   Senden Sie E-Cards 

Traditionelle Grusskarten sind...schön, romantisch und stilvoll. Allerdings ist dies ein Blogartikel, der sich mit weniger Abfallproduktion beschäftigt, weshalb wir zeitgemäss E-Cards promoten. Denn: mit Bestimmtheit landen Ihre Grusskarten nicht in der häuslichen Schatzkiste, sondern bei der Müllabfuhr.   

3.   Nachhaltiges Geschenkpapier

Zugegeben, Geschenke auspacken macht einen Heidenspass. Und die schönen, bunten Päckchen sind eine Augenweide. Aber: Geschenkpapier und Cellophan sind ein Graus für die Umwelt. Glücklicherweise gibt es unbedenliche Alternativen, zum Beispiel aus dem Bioladen. Noch umweltfreundlicher ist es, die Geschenke in alte Zeitungen oder Stoff zu verpacken. 

Wenn das für Sie nicht hübsch genug aussieht, geben Sie etwas Leim auf das Päckchen und streuen Sie etwas (ökologischer, kompostierbarer) Glitzer drauf.

4.   Verschenken Sie Geschenke weiter, die Sie nicht mögen 

Des einen Leid, ist der anderen Freud. Geschenke, die Sie nicht mögen, erneut zu verschenken ist besser, als sie einfach wegzuwerfen. Zudem spart es Geld. Geld, mit dem Sie die günstig beschenkte Person stattdessen zum Essen ausführen können. 

5.   Geschenkalternative: im Namen eines anderen an eine Wohltätigkeitsorganisation spenden

Jeder liebt Pandas, Koalas und andereniedliche Tiere, die unsere Hilfe wirklich gebrauchen könnten. Anstatt einfach nur Geschenke zu kaufen (die wahrscheinlich ohnehin in den tiefsten, dunkelsten Ecken des Schranks landen), spenden Sie einer Wohltätigkeitsorganisation oder adoptieren Sie ein Tier über den WWF. 

6.   Erfahrungen und Zeit schenken

Schenken Sie Ihren Lieben Erlebnisse anstelle von Dingen.

Dies kann ein schöner Brunch sein, ein Ausflug ins Kino oder ein Wochenende am Strand. Sie müssen es nicht einpacken und Sie werden mehr Erinnerungen schaffen

7.   Platz schaffen für Reste

Einer der schönsten Aspekte der Feiertage sind die herrlichen Festessen. Doch wohin mit den Resten? Die sind zum Wegwerfen doch viel zu schade. Deshalb empfehlen wir, rechtzeitig vor den grossen Tagen die Lebensmittel im Gefrierschrank aufzubrauchen. Planen Sie Ihre Mahlzeiten entsprechend, um sicherzustellen, dass Sie genügend Platz für die Weihnachtsreste bleibt und Ihre Familie keine Lebensmittel wegwerfen muss. 

 8.   Die Sache mit dem Weihnachtsbaum 

Auf die Gefahr hin, dass wir uns unbeliebt machen. 30 Millionen gefällte Tannenbäume pro Jahr, die nur für 10 Tage im Wohnzimmer aufgestellt werden, sind nicht nachhaltig. Besser ist, auf eine nachhaltigere Alternative umzusteigen. Das kann sein: 

1.   Die Palme im Wohnzimmer schmücken

2.   Basteln Sie einen „künstlichen“ Tannenbaum. Nicht aus Plastik, sondern aus recycelten Materialien, Eisen oder Holz. Den können Sie Jahr für Jahr erneut schmücken 

3.   Pflanzen Sie eine Tanne im Topf, die Sie den Sommer über auf dem Balkon übersommern. Im Winter darf sie als nachhaltiger Weihnachtsbaum herhalten. Eine gute Möglichkeit, oder?